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    Wussten Sie das?

    Italienreise planen

    Am liebsten in Gesellschaft – italienische Pranzo

    Beste Reisezeit: April bis einschließlich Juni und September bis Ende Oktober. Im August ist in den Regionen sehr warm, und auch die Italiener reisen selber durch ihr Land.

    Zeitunterschied: Italien liegt in derselben Zeitzone wie Deutschland.

    Internet: In den großen Städten gibt es überall relativ preisgünstige Internetcafés. Sie haben dieselben Öffnungszeiten wie die Geschäfte.

    Telefonieren: Mit den meisten Handynetzen haben Sie in Italien einen guten Empfang. Wenn Sie sicher gehen möchten, dass Sie überall, auch im Süden, mit Ihrem Handy telefonieren können, nehmen Sie am besten Kontakt mit Ihrem Provider auf.

    Strom: Die Spannung in Italien beträgt 220V. Für die dickeren Stecker benötigen Sie einen Adapter – die dünnen funktionieren ohne.

    Pranzo: Die Spanier haben die Siesta und die Italiener das Pranzo. Zwischen 13.00 und 15.00 Uhr machen die Italiener eine Mittagspause, um ausgiebig zu essen. Viele Geschäfte und Banken sind dann geschlossen. Am Wochenende ist das Mittagessen während des Pranzo immer noch die wichtigste Mahlzeit des Tages, und “Mamma” steht dafür stundenlang in der Küche.

     

    Geschichte

    Hier scheint manchmal die Zeit still zu stehen..

    Manchmal steht die Zeit still.

    Auf der stiefelförmigen Halbinsel Italien ist Geschichte noch überall zum Greifen nah. Mit der weltgrößten Konzentration an Kulturschätzen, insbesondere aus der römischen Epoche und der Renaissance, die in der Toskana ihren Ausgang nahm, gibt es unglaublich viel zu sehen. Alle Wege führen nach Rom und das ist nicht nur ein Spruch. Hier begann die Geschichte des riesigen Römischen Reiches. Unserer Meinung nach sollten Sie dieses Freiluftmuseum mit historischen Kirchen, römischen Ruinen und kilometerlangen unterirdischen Grabanlagen wenigstens einmal im Leben sehen. Von Rom aus haben die Römer ihre Herrschaft ausgedehnt, sogar bis über die Landesgrenzen hinaus. Auf dem Höhepunkt der Machtentfaltung reichte das Kaiserreich von England bis nach Nordafrika und vom Atlantik bis zum Nahen Osten. Die Römer waren fanatische Bauherren und man kann überall in Europa die Überreste ihrer Kultur sehen: Straßen, Brücken, Aquädukte. Mit dem Untergang des Römischen Reiches endete die Glanzzeit Italiens. Ein Krieg folgte dem anderen. Wegen der zahlreichen Einzelstaaten herrschte Zerrissenheit im Land. Der Vatikan wurde unter Mussolini ein eigener Staat und ist es bis heute geblieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Italien zu einer Republik vereinigt. Seitdem ist Italien wieder ein vereinigtes Land, obwohl es auch heutzutage noch eine dünne Trennlinie zwischen Nord- und Süditalien zu geben scheint.

     

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    Mitten im italienischen Treiben

    Sprache und Kultur

    Italienisch hat sich als Sprache aus dem Latein entwickelt. Beide Sprachen gehören zu den romanischen Sprachen. Andere romanische Sprachen sind zum Beispiel Spanisch, Portugiesisch, Katalanisch und Rumänisch. Von diesen Sprachen ist Italienisch dem Latein noch am ähnlichsten. Das Standard-Italienisch basiert auf dem Italienischen, wie es in der Toskana gesprochen wird. Natürlich gibt es dabei auch Dialekte wie Venetisch, Neapolitanisch und Sardisch. An den meisten Orten, insbesondere in Hotels und Restaurants, spricht man auch Englisch. Und wenn nicht, können Sie sich auch mit Händen und Füßen und einem Taschenwörterbuch verständigen. Hier schon einmal eine kleine Kostprobe:

     

     

    Buongiorno = Guten Morgen
    Buon appetito! = Guten Appetit.
    Camariere, il conto per favour = Ober, die Rechnung bitte.
    Arrivederci = Auf Wiedersehen
    Ciao bella / bello = Hallo schöne Frau/schöner Herr
    Ti amo = Ich liebe Dich
    Mi chiamo Saskia = Ich heiße Saskia
    Ti voglio bene = Ich mag Dich
    Grazie = Danke
    Prego = Bitte

    Die Italienische Küche

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    Fangfrische Auswahl an Meeresfrüchten und Fischen

    Italiener sind die größten Pasta-Esser der Welt. Durchschnittlich etwa 28 Kilo pro Person und Jahr! Pizza, ursprünglich ein Essen für die Armen, steht nach dem bekanntesten italienischen Gericht der Welt auf einem guten zweiten Platz. Mit über 300 Arten Pasta, Cappuccino, Gelati und Wein ist Italien ein Paradies für Feinschmecker. Es gibt zahllose Bars und Restaurants.

    Jedes Gebiet Italiens hat seine eigenen Spezialitäten. So ist Umbrien bekannt wegen der Trüffel und Neapel wegen der besten Pizzen. An der Küste und auf den Inseln wird viel Fisch gegessen (Sardinen, Anchovis, Schwertfisch). Italiener kochen auch vorzügliche Suppen und haben herrliche Fleisch- und Wurstwaren. Man verwendet viel Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten und Olivenöl und Käse wie Mozzarella und Gorgonzola.

    Der italienische Espresso ist, wie er sein sollte: stark, heiß und wird in einer Minitasse serviert. Und die Cappuccini haben eine robuste Schaumkrone, die nicht gleich in sich zusammenfällt. Und dann gibt es natürlich auch noch die alkoholischen Getränke. Italien hat immerhin zwanzig Weinregionen und der beste Prosecco kommt aus Veneto.

     

    Buon Appetito!

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    Die beliebteste Zutat: Olivenöl

    Italiener frühstücken nicht so ausgiebig wie wir Deutschen. Das Frühstück besteht meistens nur aus einem Cappuccino mit einem Brioche oder Keksen. In einer italienischen Familie ist das Mittagessen die wichtigste Mahlzeit des Tages. Man nimmt am liebsten zu Hause ein warmes Mittagessen ein, mit Nudeln als Vorspeise und Fleisch oder Fisch mit Gemüse. Das Abendessen ist meistens eine kleine warme Mahlzeit mit Suppe. Wenn Sie zwischendurch ein Brötchen essen möchten, können Sie am besten in eine Bar gehen.

    Am Sonntag gibt es allerdings oft ein ausgiebiges Abendessen. Man geht essen oder lässt Mamma Mia den Kochlöffel schwingen. Das ausgiebige Abendessen besteht aus den folgenden Gängen:

    Antipasti So etwas wie italienische Tapas. Mit kleinen kalten Vorspeisen wie Schinken, Salami, geröstetem Brot mit Olivenöl, Käse und einem guten Glas Wein wird Ihr Appetit angeregt.

    I Primi ist dann eine warme Vorspeise. Während Nudeln bei uns ein Hauptgericht sind, sind sie in Italien nur eine Vorspeise. Wenn man die gut gefüllten Teller sieht, würde man das nicht vernuten, aber glücklicherweise kann man auch halbe Portionen bestellen.

    I Secondi Ist das Hauptgericht, das aus Fleisch oder Fisch besteht. Es wird ohne Gemüse serviert. Das müssen Sie als Beilage dazu bestellen. Mit dem Brot, das Sie zum Hauptgericht bekommen, können Sie die letzten Reste von Ihrem Teller wischen.

    Die Mahlzeit wird mit Dolci, süßen Nachtischen, wie Tiramisu, Saisonobst oder einer Käseplatte abgeschlossen. Bestellen Sie als fünften Gang Cafè oder Digestivo. Ihr Magen kann etwas Hilfe bei der Verdauung gut gebrauchen. Ein starker Espresso (mit viel Zucker) oder ein Sambuca wird Ihnen gut tun. Das ist das echte Dolce Vita Italiens!